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Fernhochschulen

Die grössten Fernhochschulen in Deutschland

Wer neben der FernUni Hagen den Markt trägt, und woran man Grösse ehrlich misst.

2 Min. Lesezeit

Das Fernstudium in Deutschland besteht aus mehr als der FernUni Hagen. Neben der einen grossen staatlichen Fernuniversität gibt es eine Reihe privater Fernhochschulen, die zusammen einen erheblichen Teil aller Fernstudierenden ausmachen. Sie sind der Grund, warum der Markt in den vergangenen Jahren so deutlich gewachsen ist.

Wer den Markt trägt

Zu den grösseren privaten Fernhochschulen zählen Anbieter wie die IU Internationale Hochschule, die AKAD University, die Wilhelm Büchner Hochschule, die Euro-FH, die APOLLON Hochschule, die Hamburger Fern-Hochschule und die DIPLOMA Hochschule. Die Aufzählung ist nicht vollständig und keine Reihenfolge nach Rang, sie zeigt nur die Bandbreite. Manche dieser Anbieter sind breit aufgestellt, andere haben einen klaren fachlichen Schwerpunkt, etwa Wirtschaft, Technik oder Gesundheit.

Wie gross die einzelnen Anbieter genau sind, schwankt und lässt sich seriös nur mit Stand-Datum angeben. Die belegten Grössenordnungen stehen deshalb im Report Fernstudium in Zahlen, nicht in einer Momentaufnahme, die morgen überholt wäre.

Grösse ist nicht gleich Qualität

Ein grosser Anbieter erreicht viele Menschen, mehr sagt die reine Zahl nicht aus. Ob ein Fernstudium gut ist, hängt an ganz anderen Dingen: an der staatlichen Anerkennung und Akkreditierung, an der Betreuung, an der Anrechnungspraxis und an fairen Vertragsbedingungen. Diese Punkte solltest du vor der Einschreibung prüfen, unabhängig davon, wie bekannt oder gross ein Name ist.

Gerade weil grosse Anbieter viel Werbung schalten, lohnt sich der nüchterne Blick. Eine niedrige beworbene Monatsrate kann über Zusatzkosten hinwegtäuschen, und ein bekannter Name ersetzt keine Prüfung der Akkreditierung. Was ein Fernstudium über die ganze Laufzeit wirklich kostet, ordnet der Report Kosten und Förderung ein.

Warum die Privaten den Markt bewegen

Der staatliche Sektor rund um die FernUni Hagen wächst eher ruhig. Die Dynamik kommt von den privaten Fernhochschulen, die flexibel auf die steigende Nachfrage nach berufsbegleitenden und online organisierten Studiengängen reagieren. Sie eröffnen neue Programme, bauen Kapazitäten aus und sprechen gezielt Berufstätige an. Deshalb verschiebt sich das Bild des Fernstudiums langsam: weg von der einen grossen Fernuniversität, hin zu einem vielfältigen Markt aus staatlichen und privaten Anbietern. Wer die Grössenordnung dieser Verschiebung sehen will, findet sie im Report Fernstudium in Zahlen.

Häufige Fragen

Welche ist die grösste Fernhochschule in Deutschland?

Bei den reinen Fernstudierenden liegt inzwischen die private IU vorn, mit rund 76.000 vor der staatlichen FernUni Hagen mit gut 62.000 (Statistisches Bundesamt, Wintersemester 2022/23). Beide zusammen stellen mehr als die Hälfte aller Fernstudierenden. Weitere Grössenordnungen stehen im Report Fernstudium in Zahlen.

Sind private Fernhochschulen seriös?

Viele ja, entscheidend ist nicht die Rechtsform, sondern ob die Hochschule staatlich anerkannt und das Programm akkreditiert ist. Diese beiden Punkte solltest du vor der Einschreibung immer prüfen, unabhängig von der Grösse des Anbieters.

Sagt die Grösse etwas über die Qualität aus?

Nein. Grösse zeigt nur, wie viele Menschen ein Anbieter erreicht, nicht wie gut die Betreuung, die Anrechnungspraxis oder die Prüfungsorganisation sind. Ein grosser Anbieter kann gut oder schlecht betreuen, ein kleiner ebenso.

Warum wachsen private Fernhochschulen so stark?

Weil berufsbegleitende und online organisierte Studienformate immer gefragter werden und private Anbieter flexibel darauf reagieren. Sie treiben damit einen grossen Teil des Marktwachstums, während der staatliche Sektor ruhiger wächst.

Hinweis zur Information

Die Angaben auf dieser Seite sind allgemein gehalten und dienen der Orientierung. Sie ersetzen keine offizielle Anrechnungs- oder Anerkennungs-Entscheidung der jeweiligen Hochschule und sind kein Rechtsrat. Verbindlich entscheiden die Hochschulen sowie die zuständigen Stellen: die ZAB in Deutschland, das BMBWF in Österreich und das SBFI in der Schweiz. Prüfe deinen konkreten Fall vor der Einschreibung immer direkt bei der Hochschule.

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