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Report 03

Zeitaufwand

Die wichtigste Frage vor dem Fernstudium ist selten der Inhalt, sondern die Zeit. Dieser Report zeigt in Zahlen, wie viele Stunden pro Woche realistisch anfallen und woran die meisten scheitern.

Die Faustregel

Womit du rechnen solltest

Der Aufwand hängt vom Abschluss und vom Tempo ab. Als Orientierung für ein berufsbegleitendes Studium haben sich diese Werte etabliert.

Kurz: Ein berufsbegleitendes Fernstudium kostet im Schnitt rund 15 bis 20 Stunden pro Woche, in Prüfungsphasen mehr. Entscheidend ist nicht die Gesamtzahl, sondern die Regelmässigkeit.

15-20h
pro Woche im Teilzeit-Fernstudium
Richtwert für ein berufsbegleitendes Studium.
25-30h
pro ECTS-Punkt
so definiert die HRK den Arbeitsaufwand, inklusive Selbststudium.
1.800h
pro Studienjahr
60 ECTS im Jahr entsprechen bis zu 1.800 Stunden Aufwand (HRK).
Alle Zahlen mit Quelle und Stand. Richtwerte zum Wochenaufwand: studieren-berufsbegleitend.de. ECTS-Definition: Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Nach Studienform

Wie viel Zeit welche Form kostet

Der Aufwand hängt vor allem von Abschluss und Studienform ab. Die gängigen Richtwerte im Überblick.

Kurz: Für ein Teilzeit-Fernstudium gelten 15 bis 20 Stunden pro Woche als Richtwert, für einen Master eher 20 bis 25. Wer in Vollzeit fern studiert, muss mit 35 bis 40 Stunden rechnen.

Zeitaufwand pro Woche nach Studienform

Richtwerte, Stunden pro Woche; Balkenlänge zeigt die Mitte der Spanne.

Teilzeit-Fernstudium15 bis 20 h
Bachelor berufsbegleitend10 bis 30 h
Master berufsbegleitend20 bis 25 h
Vollzeit-Fernstudium35 bis 40 h
Daten als Tabelle
Richtwerte Zeitaufwand pro Woche nach Studienform (studieren-berufsbegleitend.de)
StudienformStunden pro Woche
Teilzeit-Fernstudium15 bis 20 h
Bachelor berufsbegleitend10 bis 30 h
Master berufsbegleitend20 bis 25 h
Vollzeit-Fernstudium35 bis 40 h
studieren-berufsbegleitend Richtwerte, Stunden pro Woche. Quelle: studieren-berufsbegleitend.de; ECTS-Umrechnung nach HRK.
Was die Zahlen bedeuten

Nicht der Stoff, sondern der Kalender

Die häufigste Ursache für einen Abbruch ist nicht die Schwierigkeit des Stoffs, sondern die Zeit. Wer neben einem Vollzeitjob studiert, hat eine schmale Reserve. Fällt sie durch eine intensive Arbeitsphase, Krankheit oder eine familiäre Veränderung weg, gerät der Plan schnell ins Rutschen. Die Zahlen zeigen: Der durchschnittliche Aufwand ist gut machbar, die Belastung entsteht durch die Spitzen in den Prüfungsphasen.

Zwei Dinge helfen erwiesenermassen: feste, geschützte Lernzeiten statt Reste zwischendurch, und die Möglichkeit, das Studium bei Bedarf zu strecken. Viele Hochschulen erlauben kostenlose Verlängerungen, was den Druck aus den Spitzen nimmt. Wie sich die Dauer auf die Kosten auswirkt, zeigt der Report zu den Kosten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Zeitaufwand

Wie viele Stunden pro Woche kostet ein Fernstudium?

Als Faustregel gelten bei einem berufsbegleitenden Studium rund 15 bis 20 Stunden pro Woche, in Prüfungsphasen mehr. Entscheidend ist weniger die Gesamtzahl als die Regelmässigkeit. Wer feste Lernzeiten schützt, kommt mit dem Durchschnitt gut aus.

Warum brechen viele ein Fernstudium ab?

Meist nicht wegen des Stoffs, sondern wegen der Zeit. Neben Vollzeitjob und Familie ist die Reserve schmal. Fällt sie durch eine belastende Phase weg, gerät der Plan ins Rutschen. Belastbare Abbruchquoten sind schwer zu erheben, weil viele nur pausieren statt endgültig abzubrechen.

Was bedeutet ECTS für den Zeitaufwand?

Ein ECTS-Punkt steht für rund 25 bis 30 Stunden Arbeitsaufwand, inklusive Selbststudium, nicht nur Vorlesung. Ein Bachelor mit 180 Punkten entspricht damit einer Grössenordnung von mehreren tausend Stunden über die gesamte Studiendauer. So lässt sich der Aufwand vorab grob rechnen.

Kann ich das Studium strecken, wenn die Zeit knapp wird?

Bei vielen Fernhochschulen ja. Kostenlose Verlängerungen und Urlaubssemester sind verbreitet und nehmen den Druck aus Prüfungsphasen. Prüfe vor der Einschreibung, wie lange sich das Studium kostenlos strecken lässt und ab wann Verlängerungsgebühren anfallen.

Diese Daten nutzen

Quellen, Methodik und Download

Woher die Zahlen stammen, wie sie entstehen und wie du sie mit Quellenangabe weiterverwenden kannst.

Wie diese Zahlen entstehen

Der Zeitaufwand lässt sich nicht amtlich messen, wohl aber gut abschätzen. Grundlage sind die ECTS-Arbeitsaufwand-Definition der Hochschulrektorenkonferenz, wonach ein Leistungspunkt 25 bis 30 Stunden entspricht, und etablierte Richtwerte aus der Studienberatung. Wo der Aufwand je nach Tempo und Abschluss schwankt, nennen wir Spannen statt einer einzelnen Stundenzahl.

Quellen: HRK nexus: Module, ECTS-Punkte und Workload · studieren-berufsbegleitend.de, Studienportal

Stand: 02.07.2026. Die Zahlen werden aktualisiert, sobald die Quellen neue Erhebungen veröffentlichen.

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